Tag 1 – Hoffnung auf Verheißung
Shownotes
Abraham vertraut auf Gottes Zusage und wird durch seine Ausdauer belohnt. Hoffnung bedeutet nicht, alles aus eigener Kraft schaffen zu müssen, sondern darauf zu vertrauen, dass Gott sein Versprechen hält. Diese Folge lädt dich ein, trotz Zweifel und Ungeduld weiterzugehen – im Vertrauen darauf, dass Gott ein erfülltes Leben für dich bereithält.
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00:00:00: Tag eins.
00:00:01: Hoffnung auf Verheißung.
00:00:10: Hallo zusammen.
00:00:11: Ich bin der Max und gegenüber von mir sitzt der Tom.
00:00:14: Ich bin Jugendseelsorger für den digitalen Raum und der Tom ist...
00:00:17: Ich bin der Tom und ich bin für die Ministrantenpastoral als Referent für das ganze Erzbistum Köln unterwegs.
00:00:24: Und zusammen haben wir überlegt, bald, ihr, die ihr zuhört, fahrt ja bald auf Ministranten-Rumweifahrt, nämlich heute in neun Tagen.
00:00:34: Ganz genau.
00:00:35: Warum ist das wichtig mit den neuen Tagen?
00:00:37: Denn wir machen eine sogenannte Novehne.
00:00:40: Ich weiß, klingt erstmal irgendwie seltsam, vielleicht auch skurril und man denkt sich, was soll das?
00:00:45: Mit Novehne und Gebetsnovehne heißt das ja eigentlich, also auch noch neun Tage beten.
00:00:50: Aber wir glauben total daran, dass diese neun Tage auch ein Stück weit euch vorbereiten können auf diese Romwallfahrt.
00:00:59: Und diese ganze Novehne haben wir gesetzt unter das Thema Hoffnung und... Wir hoffen, dass jeder Tag vielleicht ein Stück weit dazu beitragen kann, durch Fragen, durch ein Bibeltext, durch ein Gebet, durch vielleicht einfach auch Zeiten, in denen ihr euch damit auseinandersetzt.
00:01:19: Ja, dass es dazu beitragen kann, dass diese Rom-Wahlfahrt eine wirklich großartige wird.
00:01:26: Ganz genau.
00:01:26: Und eine Gebetsnurwene.
00:01:29: Bekennen wir immer auf die gleiche Art und Weise und deshalb wollen wir heute anfangen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
00:01:37: Amen.
00:01:39: Lesung aus dem Brief an die Hebreah.
00:01:57: So erlangte Abraham durch seine Ausdauer die Verheißung.
00:02:01: Menschen nämlich schwirren bei höheren.
00:02:03: Der Eid dient ihn zur Bekräftigung und schließt jeden weiteren Einwand aus.
00:02:09: Deshalb hat Gott, weil er den Erben der Verheißung ausdrücklich zeigen wollte, dass seinen Schluss unentberlich ist, sich mit einem Eid verbirgt.
00:02:20: Was ich an dieser Bibelstelle super interessant fand, ist eben die zentrale Figur Abra haben und die Verheißungen, um die es da geht.
00:02:30: Denn Abra haben hat ja nicht direkt das bekommen, was Gott ihm versprochen hat.
00:02:35: So viele Kinder wie Sterne am Himmel sind, sondern das hat ein bisschen gedauert.
00:02:41: Ein bisschen länger.
00:02:42: Ganz genau.
00:02:43: Aber was ich so beeindruckend an Abra haben finde, er hat eben eine krasse Ausdauer in dieser Zeit.
00:02:50: Und diese Ausdauer nur in dieser Hoffnung darauf, dass Das, was Gott ihm da versprochen hat, war es eben die Verheißung.
00:03:01: Auch wenn ich jetzt vielleicht das Wort Verheißung nicht unbedingt in meinem Sprachgebrauch benutzen würde, ist es irgendwie super krass, dieser große Gott schließt diesem Bund mit dem kleinen Abraham und will das für mein Leben eigentlich auch.
00:03:14: Ist ganz spannend, weil du sagst, du würdest das Wort Verheißung nicht so nutzen und gleichzeitig hast du es aber in einem Satz anders auch genutzt, nämlich du hast gesagt, Gott hat versprochen.
00:03:25: Und so würde ich Verheißung auch immer für mich ein Stück weit übersetzen.
00:03:30: Von der Verheißung ist ein Versprechen.
00:03:33: Und Abraham wurde etwas versprochen.
00:03:36: Und er hätte ja mehrfach, das muss man ja wirklich sagen, in dieser Geschichte, die Abraham erlebt, hätte Abraham mehrfach aussteigen können und sagen können, eh, nee, kein Bock.
00:03:47: Das ist mir jetzt irgendwie zu komisch.
00:03:49: Ich mach das jetzt nicht.
00:03:50: Spätestens mit Isaak.
00:03:52: Das wäre auch so ein Punkt gewesen.
00:03:55: Ne, mein einzigen Nachkommen jetzt hier, lass mal gut sein Gott, möchte ich jetzt hier nicht erst mal opfern.
00:04:00: Und wollen jetzt gar nicht überopferen, das ist auch theologisch recht komplex, aber es geht an dieser Stelle darum oder darum, dass ich glaube zu dies daran, wenn man darauf vertraut und auf diese Verheißung und das Versprechen auch daran festhält, dass zumindest habe ich das auch erfahren, dass man nicht enttäuscht wird.
00:04:22: Ja, auf jeden Fall.
00:04:23: Und was ich dabei auch super interessant finde, ist eben in der Größe von Gott verspricht er, was ich eben schon gesagt habe, den kleinen Abraham, verspricht er mir auch was.
00:04:35: Und das Einzige, was er dafür als Gegenzug erwartet, ist eben dieses Vertrauen.
00:04:41: Und dieses Vertrauen löst auch überhaupt erst die Fähigkeit in Abraham aus.
00:04:47: Und jetzt mal weg von Abraham, löst in meinem ganz persönlichen Leben aus, dass ich überhaupt weitergehen kann, weil ich irgendwie darauf vertraue, Gott hat mir was Großes verheißen, egal was das sein wird.
00:05:05: Ein volles Leben eben.
00:05:07: Und für euch vielleicht haben wir ein paar Fragen vorbereitet, die ihr auch zusammen alleine in diesen neun Tagen vor Romal besprechen könntet.
00:05:22: Wo fällt es mir in meinem Leben leicht, ausdauern zu bleiben?
00:05:29: Vielleicht nicht nur im Sinne des Glaubens, sondern auch im eigentlichen Leben.
00:05:34: Wobei, ich finde, Glaube und Leben sind untrennbar ineinander verwoben.
00:05:40: Wo fehlt mir manchmal die Kraft?
00:05:41: und wo gebe ich mich zu schnell demüßig gangen?
00:05:45: Seid ihr irgendwo müde?
00:05:48: Ich bin manchmal richtig müde.
00:05:51: Und manchmal gibt man auch zu früh auf.
00:05:56: Wirklich zu früh.
00:05:58: Und die dritte Frage, wie könnte Gott und seine Verheißung für mich zur Kraftquelle werden?
00:06:08: Gott, du siehst, was du schon für mich bereitet hast.
00:06:14: Manchmal bin ich ungeduldig.
00:06:16: Manchmal fehlt mir die Ausdauer.
00:06:19: Hilf mir, meine Kraft aus der Hoffnung zu schöpfen und in ihr fest verankert zu sein.
00:06:39: Amen.
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