Tag 2 – Hoffnung auf Richtung

Shownotes

Wie ein Boot, das Wind und Kurs braucht, braucht auch unser Leben Orientierung. Gott kennt den Hafen schon lange, auch wenn wir die Route noch nicht erkennen. Diese Folge ermutigt dazu, auf Gottes Weg zu vertrauen und das eigene Segel neu auszurichten, selbst wenn der Weg unklar scheint.

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00:00:00: Tag zwei.

00:00:02: Hoffnung auf Richtung.

00:00:11: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

00:00:13: Amen.

00:00:15: Lesung aus dem Buch Jeremia.

00:00:18: Ja, ich.

00:00:19: Ich kenne die Pläne, die ich für euch habe.

00:00:22: Spruch des Herrn.

00:00:23: Pläne des Heils und nicht des Unheils.

00:00:26: Denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.

00:00:32: Wer den ersten Tag gehört hat, der wird sich denken, wo ist der Rest vom Bibeltext?

00:00:37: Aber manchmal braucht es auch nicht so viel.

00:00:39: Denn ich habe das ausgesucht, weil ich wirklich darauf vertraue, dass, und so heißt es da ja, dass Gott einen Plan für uns hat.

00:00:50: Und damit meine ich aber nicht, dass ein vorgefertigtes Buch existiert, in dem ganz klar gelistet ist, was ich gleich machen werde, nämlich das Glas anfasse, sondern mit Plan ist grundsätzlich so... Gemeint, vielleicht kennt ihr das auch, so ein Plan für das Leben zu haben.

00:01:06: So eine Hoffnung oder noch viel sinnvoller oder besser zu sagen.

00:01:11: Ich möchte, dass mein Leben sinnvoll und gut ist.

00:01:14: Und das ist der große Plan und darauf vertraue ich und so steht es ja auch in diesem Text aus Jeremia, dass Gott auch einen Plan des Heils für uns hat und nicht des Unheils.

00:01:25: Und das ist so ein bisschen auch vielleicht ... Lehnung an die Ersten, das ist auch eine Verheißung, dass Gott nicht das Böse mit dir vorhat, Tom oder mit mir oder mit euch, die ihr dazu hört, sondern wirklich das gute Plan.

00:01:40: Du hast direkt mit deinen Ausführungen jetzt die erste Frage angesprochen, die ich gehabt hätte dazu.

00:01:44: Okay.

00:01:45: Eben mit diesem vorgefertigten Plan und nicht vorgefechten.

00:01:48: Ich finde das nämlich immer ein... Interessantes Bild, das die Leute haben, wenn man sagt, ja, Gott hat einen Plan für mich, das immer gedacht wird, okay, das ist nicht mehr Fluide, das kann sich nicht mehr verändern.

00:02:01: Das ist ja auch eine Diskussion, die man noch tiefertheologisch führen kann.

00:02:06: Aber was ich da mal interessant finde, das habe ich irgendwo mal gehört und bestimmt geklaut, aber ist das Bild eines Navigationssystems zu verwenden dafür und zu sagen, Gott hat irgendwie das Ziel für dich, ein volles Leben, Leben mit ihm, aber wenn du falsch abbiegst oder nicht falsch, wenn du anders abbiegst, dann berechnet er die Route halt neu und geht den Weg anders mit dir.

00:02:33: Und das finde ich dabei irgendwie so schön zu sagen, okay, ich kann mich abwenden, ich kann mich umwenden, aber Gott will diesen Weg mit mir zusammengehen.

00:02:42: Und es geht aber gleichzeitig natürlich immer die Möglichkeit zu sagen, und das machen Menschen, Ja auch, dass sie sagen, ich will damit nichts zu tun haben.

00:02:51: Ich will mit Gottes Plan nichts zu tun haben und sich komplett abwenden.

00:02:54: Das heißt nicht, dass Gott dann sagt, sorry, dann guck mal, wie du selbst klarkommst, aber ich glaube, dass dann durchaus auch, also sowohl, es kann auch trotzdem sein, dass es gut ausgeht, aber dass es auch gut sein kann, dass es ungut ausgeht.

00:03:06: Und dann ist es aber schwierig zu sagen, oh mein Gott, du bist schuld.

00:03:09: Du bist schuld, ja, sorry.

00:03:11: Wenn man sich sozusagen gar nicht, gar nicht auf das einlässt, was Gott vielleicht als Idee für jemanden hat.

00:03:18: gar nicht.

00:03:20: Dann sehe ich das immer als etwas, sozusagen schwierig an.

00:03:25: und gleichzeitig gibt es in mir, ich habe vor langer, langer Zeit mal den Satz gehört und er gehört auch sozusagen zu meinen Grundgedanken und Grundsätzen zu sagen, der Mensch wird des Weges geführt, den er wählt.

00:03:39: Also Gott, wir haben die Wahl.

00:03:42: und ich glaube, dass Gott sozusagen, wenn wir das Gute wählen, also ich glaube nicht, wenn wir, sagen wir mal, Tyrannen und Kriegs Treiber werden wollen, dass Gott uns da premiummäßig darauf führt.

00:03:54: Aber ich glaube, wenn man das Gute wählt und wirklich sucht, ein Plan des Heils, dann ist Gott dabei und auch bereit, uns auf diesem Weg zu führen.

00:04:04: Was ich dabei manchmal, wenn ich so an meine Lebensgeschichte denke, herausfordernd finde, ist eine Sensibilität für die Stimme Gottes zu entwickeln in meinem Leben.

00:04:12: Und um zu sagen, man muss das auch kultivieren.

00:04:18: ... auf Gott hören zu können und zu erkennen, was er ... ... vielleicht Gutes in meinem Leben will und was vielleicht ... ... mein eigener Dickkopf ist, den ich durchsetzen möchte.

00:04:28: Und dann die Entscheidung zu treffen ... ... manchmal nicht genau nach meinem Plan zu gehen, sondern ... ... nicht die Verantwortung, aber die ... ... schon ... ... die Entscheidung ein bisschen abzugeben und einen anderen Weg einzuschlagen.

00:04:44: Das ist natürlich, das ist eine Herausforderung, aber ... Zumindest meine Erfahrung eine, die sich meistens lohnt.

00:04:50: Das

00:04:50: kann ich nur bestätigen, dass sich das ganz oft lohnt, sich dazu zu entscheiden, darauf zu vertrauen, dass Gott Pläne des Heils für dich, mich und euch hat.

00:05:03: Und auch heute gibt es drei Fragen, die euch vielleicht ein bisschen darunter oder dazu begleiten können.

00:05:09: Das eine ist, wo spüre ich gerade Orientierung in meinem Leben?

00:05:14: Wo kommt die vielleicht her?

00:05:15: Wo merke ich, ah, da gibt es von mir aus Wind, der in eine bestimmte Richtung einem schickt.

00:05:22: Die zweite Frage ist, wo fühle ich mich eher ohne Richtung?

00:05:25: Also in welchen Bereichen bin ich gerade vielleicht orientierungslos?

00:05:30: Wo gibt es Momente, wo ich merke, ah, ich weiß gar nicht so ganz, wo ich eigentlich hingehe.

00:05:34: Und wenn man diese ersten beiden Fragen ein Stück weit beantwortet hat, dann könnte man durchaus auch Gott mit hineinnehmen und sagen, wie könnte Gott mein Segel des Lebens neu ausrichten?

00:05:46: Also wo?

00:05:46: Könnte Gott wirklich sagen?

00:05:48: Wo könnte Gott sagen?

00:05:49: Gott sagt das sowieso, aber wo könnte ich sagen und mich dazu ganz bewusst, sowie Tom das auch gesagt hat, dazu entscheiden, dass Gott in meinem Leben auch neu ausrichten kann.

00:06:03: Gott, du kennst meinen Weg.

00:06:05: Oft sehe ich nicht, wohin er führt.

00:06:08: Gib mir Vertrauen in deinen Kurs.

00:06:10: Hilf mir, das Segel zu setzen und auf deine Zukunft zu hoffen.

00:06:15: Amen.

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