Tag 3 – Hoffnung auf Heilung

Shownotes

Glaube kann heil machen – manchmal durch sichtbare Veränderungen, manchmal durch innere Versöhnung. Hoffnung auf Heilung heißt, Gott zuzutrauen, dass er Leiden lindern oder verwandeln kann, selbst wenn nicht alles verschwindet. Diese Folge lädt dich ein, auf Gottes heilende Liebe zu vertrauen – für dich selbst und für andere.

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00:00:00: Tag drei.

00:00:01: Hoffnung auf Heilo.

00:00:38: zu einem anderen kommen, so kommt er.

00:00:42: Und zu meinem Diener to das, so tut er es.

00:00:45: Als Jesus das hörte, war er erstaunt und sagte zu denen, die ihm folgten, Amen, ich sage euch, einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemanden gefunden.

00:00:58: Hoffnung auf Heilung.

00:00:59: Ich fand das Thema super interessant, weil ich glaube, diese Erfahrung macht jeder in seinem Leben irgendwann, dass wir die Hoffnung darauf haben, dass irgendjemand um uns herum Heilung erfährt oder dass bei uns selber was geheilt wird.

00:01:17: Und super wichtig fand ich für mich in meiner Erkenntnis, in meinem Glauben, dass Hoffnung auf Heilung nicht unbedingt heißt, dass ich nur wenn ich stark genug bete, dass schon weggeht oder wenn ich mein Leben gut genug lebe,

00:01:35: dass

00:01:36: jemand anderes dann vielleicht gesund wird.

00:01:39: Sondern manchmal heißt es auch, einfach nur Heilung geschenkt zu bekommen, dass man sich mit seinem eigenen Leiden versöhnen kann und mit Gott versöhnen kann und mit seinem eigenen Leben.

00:01:54: Gut, Gott ist halt kein Kohleautomat.

00:01:56: Gebet rein, Heilung raus.

00:01:59: Ich glaube, das gehört aber irgendwie zur Adoleszenz, zu erwachsen werden, dazu das zu verstehen, dass es nicht so

00:02:05: einfach geht.

00:02:05: Ich freu mich, dass Sie jetzt sagen, dass das so ist.

00:02:08: Nee, nee, wenn du dir einen goldenen ... Taler hast, nein, natürlich nicht.

00:02:13: Aber ... Das

00:02:13: ist eine goldegene Gebet.

00:02:15: Aber ... Das hört sich immer so ... ... bescheuert an für Leute, die vielleicht gerade leiden oder das erleben.

00:02:23: Aber ich glaube, dass ... ... Gott sich in unseren Leiden irgendwie auch verherrlichen kann.

00:02:29: Das ist ein harter Satz.

00:02:31: Ja, ich kann damit nicht so viel anfangen.

00:02:35: Aber ... ... ich finde vor allem kann ... ... kann diese Hoffnung ... auf Heilung eben eine Hoffnung darauf sein, dass man okay wird mit seinem Leiden und dass man eben

00:02:52: sich

00:02:53: mit seinem eigenen Leben versönt ein wenig und mit seinem eigenen Kreuz, dass man durch was auch immer bekommen hat.

00:02:59: Sei es eine tatsächliche Krankheit oder sei es eine Erfahrung, sei es vielleicht sogar eine eigene Charaktereigenschaft unter der man leidet.

00:03:08: Da gibt es ja die verschiedensten Sachen und auch Verletzungen.

00:03:12: die da eine Rolle spielen können.

00:03:15: Also für mich ist das... Also die Antwort, warum gibt es Leid, lässt sich ohnehin nicht beantworten.

00:03:22: Auf gar keinen Fall.

00:03:23: Und ich glaube, wenn man es irgendwie doch beantworten möchte, dann ist die einzig für mich realistisch praktische Antwort eine Form von praktischer Solidarität.

00:03:36: Also da den Menschen, der da leidet, nicht allein zu lassen.

00:03:39: Zu sagen, ja, du leidest halt.

00:03:40: Guck mal, da guck mal, dass dein Gott dich rettet.

00:03:43: Schau mal, das wird schon.

00:03:44: Sondern diesen Menschen zu begleiten.

00:03:46: Und das kann ich tatsächlich auch sagen, dass ich diese Hoffnung auf Heilung so ein bisschen dadurch auch erfahren habe, in der Zeit, in der ich krank war, dass es Menschen gab, die für mich und auch für die Menschen um mich herum da waren und wirklich das ausgehalten haben, die das nicht einfach aufgelöst haben, und so wird schon gut.

00:04:12: wird schon passt schon das wird schon alles gut.

00:04:14: das stimmt nicht.

00:04:14: also das sette bei mir genauso gut sein können dass ich heute hier nicht sitze.

00:04:18: ja und deswegen tue ich mich da sozusagen immer super schwer mit mit der verherrlichung weil ich denke also mit blick auf das kreuz ist das alles in anführungszeichen leicht zu sagen weil das geht ja am ende gut aus.

00:04:36: Also am Ende ist es ja so, dass nach drei Tagen, das heißt nicht, dass er die tiefsten, tiefmenschlichen Leids hinabgestiegen ist und all die Dunkelheit erfahren hat.

00:04:43: Und so, das heißt das alles gar nicht.

00:04:45: Das will ich gar nicht in Abrede stellen.

00:04:46: Aber sozusagen, oder anders, wenn er nicht auferstanden worden, würde ich ein großes Fragezeichen daran setzen, ob dieses Leid einer wie auch immer gearteten Verherrlichung dient.

00:04:57: Da würde ich nur nicht sagen, nee.

00:05:00: Ja, ja, ich ... Du

00:05:02: meinst vielleicht, was ich meine.

00:05:03: Ich

00:05:04: fühle sehr, was du meinst.

00:05:05: Und ... Natürlich ist nicht jedes Leid für etwas gut, aber ich finde Verherrlichung meinte im dem Sinne dann auf anderes bezogen, vielleicht genau das, dass in dieser Zeit des Leiden man die Liebe anderer Menschen mehr erfährt, dass das in dieser Zeit die Hoffnung auf Linderung durch die Liebe kommt, die man durch andere erfahren kann, dass das Gott sich, und davon bin ich fest überzeugt, Gott zeigt sich, sehr oft im Angesicht meines Nächsten.

00:05:38: Ja,

00:05:38: total.

00:05:40: Und ich glaube, das kann wirklich ... dann eine Hoffnung auf Heilung sein.

00:05:45: Und eine Hoffnung auf Heilung nicht, dass dann eine Krankheit weggeht, sondern ... dass es mir irgendwie im Herzen ... trotzdem an einer Stelle gut geht, weil ich geliebt ... mich geliebt fühle.

00:05:58: Geliebt von Herrn ... und geliebt von anderen.

00:06:02: Und ich glaube, Liebe ist da ... In dieser Hoffnung auf Heilung ein super wichtiger Punkt, der auch Zuversicht schenkt.

00:06:12: Und vielleicht ist das ganz gut, um rüber zu den Fragen zu gehen.

00:06:19: Wo hoffst du eigentlich auf Heilung?

00:06:22: Bei dir selbst oder auch bei jemand anderem?

00:06:27: Wo fällt es dir vielleicht schwer überhaupt noch an Heilung zu glauben heute?

00:06:32: Gibt es irgendein Punkt, wo du verzweifelt bist?

00:06:38: was du vielleicht mit anderen teilen könntest.

00:06:40: Vielleicht kann ein Freund dich tragen.

00:06:46: Und was wäre, wenn der erste Schritt um Heilung zu erlangen, der Glaube daran wäre, dass Jesus in deiner Realität tatsächlich was verändern kann?

00:06:57: Der Satz ist vielleicht ein bisschen schwer, aber Realität heißt dann nicht, die Krankheit wegzunehmen unbedingt, sondern die Realität des Herzens vielleicht auch zu verändern.

00:07:12: Jesus.

00:07:14: Diese Welt braucht deine heilende Liebe.

00:07:17: Du kannst Heilung in mein Leben sprechen.

00:07:20: Selbst wenn ich nicht immer daran glauben kann.

00:07:23: Heile meine Wunden, heile meine Leiden.

00:07:26: Schenke mir Versöhnung mit ihnen.

00:07:29: Schenke mir den Glauben an die Heilung durch deine Hand.

00:07:33: Amen.

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