Tag 8 – Hoffnung auf Vollendung
Shownotes
Gottes Zusage reicht weit über unser Jetzt hinaus. Er verspricht eine neue Welt ohne Tränen, Schmerz und Tod. Diese Folge richtet den Blick auf die endgültige Hoffnung unseres Glaubens: dass Gott alles neu macht und unsere Geschichte in seiner Ewigkeit vollendet.
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00:00:00: Tag acht.
00:00:01: Hoffnung auf Vollendung.
00:00:10: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
00:00:13: Amen.
00:00:15: Lesungen aus dem Buch der Offenbarung.
00:00:19: Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.
00:00:23: Der Tod wird nicht mehr sein.
00:00:25: Keine Trauer.
00:00:26: Keine Klage, keine Mühsal.
00:00:29: Denn das Frühere ist vergangen.
00:00:32: Diese Wiegelstelle steht sehr weit hinten.
00:00:36: Nicht ganz am Ende, aber schon ziemlich weit Ende.
00:00:39: Wenn man mal die Bibel aufmacht und dann das letzte Buch der Bibel öffnet, nämlich das Buch der Affenbarung und dann auch recht weit in den Kapitel hingeht, dann kommt diese Stelle.
00:00:47: Und das ist eine Stelle, von der ich sage, wenn das nicht stimmt, wenn sozusagen diese Hoffnung auf Vollendung nicht wahr ist, dann mache ich jetzt hier Wack aus oder ich lasse an und ich gehe einfach.
00:01:04: Also wenn du mir jetzt garantieren kannst oder in irgendeiner Weise Hundert Prozent mich davon überzeugen kannst, dass das nicht stimmt.
00:01:14: Dass Gott am Ende nicht alle Tränen abwischt, dann war es das.
00:01:17: Dann ist der ganze Glaube für mich egal.
00:01:19: Interessiert mich überhaupt nicht mehr.
00:01:21: Es würde ich sofort aussteigen.
00:01:22: Ich würde auch kündigen.
00:01:26: Da drückt mich einfach alles zu mir.
00:01:29: Es wäre alles Kappes.
00:01:31: Das bräuchte
00:01:32: ich nicht mehr.
00:01:33: Ich unterstreiche alles, was du sagst.
00:01:35: Ich würde sogar weitergehen.
00:01:36: Es wird mich in eine tiefe, tiefe Krise stürzen.
00:01:40: Mich persönlich jetzt, weil ich sage, das ist die Hoffnung, nach der ich mein Leben ausrichte.
00:01:47: Das ist die Hoffnung, auf die es zugeht, weil ich finde, den Satz der Weg ist das Ziel, der passt manchmal.
00:01:57: Auf mein Leben mit Gott passt er gar nicht.
00:01:59: Das Ziel ist das Ziel.
00:02:00: Sorry.
00:02:01: Das Ziel ist
00:02:02: das Ziel.
00:02:02: Das Ziel ist das Ziel und das Ziel ist der Himmel und das Ziel ist das ewige Leben beim Herrn.
00:02:11: Das heißt natürlich nicht, dass man nicht hier schon auch tolle Dinge erleben kann.
00:02:14: Auf
00:02:15: gar keinen Fall.
00:02:16: Das Gott verheißt uns ja auch schon ein volles Leben hier auf Erden.
00:02:19: Aber trotzdem gibt es mit meinem ganzen wunderschönen Leben und all den Geschenken, aber auch den schweren Zeiten, die ich hier habe.
00:02:30: habe ich den festen Glauben daran, dass am Ende eben die Tränen weg sind.
00:02:36: Und die Hoffnung ist, dass nichts mehr schwer ist, denn das Alte ist vergangen und man ist mit Gott vereint.
00:02:46: Und ich muss da immer an eine Sache denken, die mir auch wichtig ist.
00:02:51: Es gibt Menschen, und nochmal, das soll überhaupt keine Vertrüstung sein, aber es gibt Menschen, die versuchen gut zu leben und erfahren trotzdem Leid ohne Ende.
00:03:03: Und ich find es so ungerecht, einfach so hart ungerecht, wenn es nicht am Ende so ist, dass alle ihre Tränen und alle ihre Klage weg ist, dass diese Tränen nicht abgewischt werden.
00:03:21: Das find ich, ich würd, das wär für mich by the way auch so.
00:03:24: Ich komm in den Himmel und dann sagt der, naja, für dies würd ich auch denken, geh weg.
00:03:28: Geh weg, da will ich keinen Himmel.
00:03:30: Das ganze Himmel kannst du für dich behalten, baue ich nicht.
00:03:33: möchte auch mit Blick auf all das Leid, was es in dieser Welt gibt, darauf vertrauen können, dass es irgendwie einen Frieden, den die Welt sich selbst nicht geben kann und eine Gerechtigkeit, die die Welt sich selbst nicht geben kann, gegeben wird.
00:03:50: Und diese Bibelstelle sagt das aus, auch für mich, mit Blick auf die Zukunft, mit Blick auf die Tränen und auch mit Blick auf Hoffnung.
00:03:57: Und deshalb gilt, also wenn das nochmal, also wenn das nicht gilt, Wenn das nicht wahr ist, wenn das einfach nur blar ist, lasst gut sein.
00:04:09: Und ich glaube auch, man kennt diese Bibelstelle.
00:04:13: Ich habe sie zumindest schon mal auf einer Beerdigung tatsächlich gehört.
00:04:18: Und das finde ich tatsächlich schön.
00:04:20: Ich finde, wenn man natürlich Menschen verliert, ist es wichtig und völlig angebracht zu trauern.
00:04:28: Aber bei den Verlusten von Menschen in meinem Leben, die Hoffnung darauf, dass die vorangegangen sind an diesem Ort, wo die Tränen weggewischt sind.
00:04:43: Das ist fast eine größere Freude als die Trauer.
00:04:46: Trotzdem darf man traurig sein.
00:04:48: Auf jeden Fall.
00:04:50: Ich find traurig sein und sich für die Person zu freuen.
00:04:53: Das wirkt Paradox und sich widersprechend ist es aber gar nicht.
00:04:57: Das kann im Glaubenfelder schon gut zusammen.
00:05:00: Auf jeden Fall.
00:05:02: Wir haben auch heute drei Fragen.
00:05:05: Was macht ... mir Angst, wenn ich an die Zukunft denke.
00:05:10: Was bedeutet mir die Zusage?
00:05:12: Gott wird alle Tränen abwischen.
00:05:16: Und wie kann ich schon heute aus dieser Hoffnung leben?
00:05:23: Gott, du bist mein Ziel.
00:05:26: Du führst mich durch Zeiten, durch Stürme, durch Dunkelheiten.
00:05:30: Lass mich festhalten an deiner Zusage, dass du alles neu machst, dass du alle Tränen abwischst, dass meine Hoffnung bei dir vollendet wird.
00:05:41: Ab.
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