Tag 9 – Hoffnung für andere

Shownotes

Glaube ist ein Geschenk, das geteilt werden will. Unsere Hoffnung wächst, wenn wir sie weitergeben – nicht aus Überheblichkeit, sondern aus Liebe und Freude. Diese Folge ermutigt dich, von deinem Glauben zu erzählen und andere an der Hoffnung teilhaben zu lassen, die dich trägt.

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00:00:00: Tag

00:00:13: neun.

00:00:25: Hoffnung für andere.

00:00:39: Wenn mein Glaube, den ich gerade hab an Gott, wirklich ein Geschenk ist, das ich bekommen hab, für das ich nichts getan hab.

00:00:50: Nichts, gar nichts.

00:00:51: Nicht gar nichts.

00:00:52: Aber was am Ende irgendwie doch durch Gnade kommt, finde ich das Geschenk des Glaubens, dann ... ist zumindest mit mir über die Jahre und deshalb bin ich auch jetzt in dem Job, in dem ich bin und an der Stelle an der ich bin.

00:01:07: Der Wunsch erstand und nicht als Verpflichtung, sondern als innere Sehnsucht diesen Glauben weiterzugeben.

00:01:19: Und gleichzeitig auf der anderen Seite, und das finde ich super wichtig in dieser Bibelstelle, kann es einem als gläubiger Christ, glaube ich, schnell passieren, dass man hochmütig in seinem Glauben wird.

00:01:33: Ich lebe mein Leben mit Gott.

00:01:35: Ich lebe das Leben richtig.

00:01:36: Ich mache das und das und das.

00:01:39: Und nicht erst mal mit Liebe auf die Menschen blickt und schaut, ich habe Gott schon kennengelernt.

00:01:49: Wenn das mein Geben über möchte, möchte ich ihm helfen, dazu Gott selber kennenzulernen.

00:01:58: Und das wird bestimmt auf eine ganz andere Weise sein, wie ich es getan habe.

00:02:01: ... und das ist auch sehr wichtig und gut so.

00:02:03: Ja, weil der Mensch seinen eigenen Weg gegangen ist, ... ... dass er

00:02:06: den Traum gemacht

00:02:07: hat.

00:02:08: Ganz genau.

00:02:10: Und anzuerkennen, ... ... ich bin weder weiter, ... ... noch besser ... ... oder ... ... irgendwie höher, als ... ... der mir gegenüber ist, ... ... sondern nur zu sagen, ... ... ich habe meine eigene Geschichte mit Gott ... ... und meine Freude darüber ist so groß, ... ... dass ich die mit der Welt teilen möchte.

00:02:30: Ich muss wenn du das was du gerade gesagt das muss ich immer an das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg denken.

00:02:35: Die nämlich alle den gleichen Lohn kriegen egal wie lange sie da schon arbeiten und wie lange sie da schon auch Zeit und so am ende gibt's.

00:02:43: Der Lohn und der Lohn ist die Freude des Glaubens.

00:02:46: Für mich und für die anderen also nicht nur für mich zu behalten sondern auch mit anderen zu teilen.

00:02:53: und natürlich waren die anderen da vielleicht länger unterwegs und natürlich waren die anderen was weiß ich habe eine ganz andere Geschichte gemacht.

00:02:59: Aber das ist sozusagen vor zwei Tagen, ich weiß gar nicht, ich habe immer wertvoll gesprochen.

00:03:05: Das ist nicht weniger wertvoll, sondern es ist super wertvoll, dass diese Menschen diese Erfahrung machen dürfen, dass sie erfahren dürfen, welche Hoffnung sie vielleicht auch selbst tragen kann und vielleicht sogar aus dieser Hoffnung voraus irgendwann eines Tages anderen Menschen auch Hoffnung geben können.

00:03:31: Hoffnungsglauben.

00:03:32: Und ich weiß nicht, ob du diese Erfahrung schon gemacht hast, aber für mich in meinem Leben waren die größten Geschenke, wenn Leute mir gesagt haben, auf einer Veranstaltung, die ich gemacht habe oder als Firmkattichist, dass ich ihnen dabei geholfen habe, eine Beziehung zu Gott zu entwickeln.

00:03:51: Oder das ein Satz, den ich gesagt habe, eine Erfahrung, die ich aus meinem Glaubensleben gegeben habe, ihnen geholfen hat, ihre Verbindung zu Jesus Christus zu vertiefen.

00:04:00: Und nicht zu sagen, ey, ich bin schon viel länger als du auf dem Weg.

00:04:07: Und bin, was ich eben schon gesagt habe, mehr wert.

00:04:11: Sondern zu sagen, da kommt jemand Neues in diesen Glauben rein, in diese Beziehung mit Gott.

00:04:19: Das ist so ein Geschenk.

00:04:21: Und löst noch eine größere Freude bei mir aus, wenn ich ehrlich bin.

00:04:28: Und vielleicht stellt ihr euch auch mal die Frage.

00:04:34: ob euch schon einmal jemand mit seiner persönlichen Erfahrung mit Gott berührt hat.

00:04:41: In eurem Alltag, in eurer Gemeinde, vielleicht aber auch in den nächsten Tagen in Rom.

00:04:49: Wie kannst du das, was du bereits erfahren hast oder noch erfahren wirst in Worte fassen?

00:04:56: Ich glaube, eine Sprachfähigkeit über seine eigene Erfahrung mit Gott zu bekommen ist gar nicht so leicht, aber es lohnt sich wirklich.

00:05:05: nach den Worten zu suchen.

00:05:06: Vielleicht auch zusammen.

00:05:09: Gibt es eine Hoffnung, von der du anderen heute schon erzählen kannst?

00:05:19: Herr, du hast mir deinen Glauben als Geschenk gegeben.

00:05:25: Lass mich die Freude darüber nicht für mich behalten, sondern sie mit anderen teilen.

00:05:32: Mach mich mutig, von meiner Hoffnung zu erzählen.

00:05:36: Bescheiden, erfürcht dich.

00:05:39: Und voll Liebe.

00:05:41: Amen.

00:05:42: Amen.

00:05:46: Das war der letzte Tag dieser neuntigigen Noveme.

00:05:52: Falls es etwas gibt, was dich oder euch in besonderer Weise berührt, bewegt, nachdenklich gemacht habt.

00:05:58: Vielleicht ist es so, dass ihr auch irgendwas für Rom jetzt auch mitnimmt.

00:06:02: Wir würden uns darüber freuen, wenn ihr etwas auch mitnimmt.

00:06:05: Aber in jedem Falle, also wenn es irgendwas gibt, wo ihr denkt, da würde ich gerne auch noch mal den Tom oder den Max fragen.

00:06:11: Sprecht uns an, schreibt uns an und dann können wir jedem tatsächlich versuchen, Rede und Antwort zu stehen.

00:06:17: Genau und wir sehen uns ja in Rom, wenn du mit dabei bist, wenn ihr mit dabei seid, könnt ihr auch immer jederzeit auf mich zukommen.

00:06:26: Ich freue mich.

00:06:27: Mach das.

00:06:28: Dann habt eine ganz großartige Zeit in Rom.

00:06:31: Alles Gute, Gottes Segen.

00:06:33: Ciao.

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